Kreisgruppe Mettmann
Kreisgruppe Mettmann

Naturkork ist zu 100 Prozent nachhaltig und recycelbar.

In Deutschland fallen pro Jahr mehr als 1 Milliarde Korken an. Das entspricht einem Volumen von 32.000 Kubikmetern jährlich. Dieser riesige »Korkberg« wandert meist in den Müll und dann in die Verbrennungsanlagen

Kork ist ein nachwachsender Rohstoff. Dennoch ist er, wie alle natürlichen Rohstoffe, begrenzt. Das Nachwachsen der Korkrinde dauert 7 bis 10 Jahre. Und von der Neubepflanzung bis zur ersten »Ernte« der Korkeichen (Schälung am Stamm) vergehen satte 25 Jahre!

Kork ist zu schade für den Mülleimer! Flaschenkorken gehören zum Recycling!

  • Kork ist ein sehr gut wärme- und schalldämmender Stoff.
  • Recyclingkorkschrot ist ein beständiger und natürlicher Schaumstoff, der künstliche Produkte ersetzen und als langlebiger Dämmstoff viel Heizenergie einspart.

Wichtig für die Verwertbarkeit von Altkork ist die Reinheit des separat gesammelten Rohstoffes: Es dürfen keine Kunststoff- oder Metallteile (z.B. Drähte, Kappen und Folien von Sektflaschen) in die Korksammlung geraten. Presskorken und Korkplatten sind ebenfalls recycelbar, soweit Holzteile und Klebereste vorher entfernt wurden.

Beim Recycling werden die alten Korken zunächst geschreddert und anschließend zu Dämm-Material verarbeitet. Als lose Schüttung beispielsweise wird der feinkörnig geschredderte Kork nachträglich in Altbauwohnungen oder beim »Ökologischen Bauen« ohne großen Aufwand zur Dämmung verwandt.

Die BUND Ortsgruppe hat in der Medienwelt und bei Real Sammelbehälter aufgestellt. Die Stadt sammelt in der Liegnitzer Strasse.

Allein die BUND-Sammlung hat im Jahr 2019 bis jetzt 90 kg Kork ergeben, das sind über 18.000 Korken!

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