Autobahn GmbH verbreitet Beifußambrosie

23. August 2026 | A3, Naturschutz, OG Hilden

An einer Baustelle der Autobahn GmbH in Hilden wachsen derzeit unbehelligt zahlreiche Pflanzen der Beifußambrosie. Sie ist nicht nur invasiv und verdrängt heimische Pflanzen, sondern zudem noch extrem gefährlich für alle Menschen, die allergisch auf die Pollen reagieren.

Die invasive Beifußmabrosie wächst an einer Autobahnbaustelle an der A3 Die invasive Beifußmabrosie an einer Autobahnbaustelle an der A3 in Hilden  (C. Roth)

An einem viel genutzten Fuß- und Radweg in Hilden an der Stadtgrenze zu Solingen wächst seit Wochen die Beifußambrosie. Eingeschleppt wurde die Pflanze bei Sanierungsarbeiten an dem Regenrückhaltebecken an der A3. Trotz mehrerer Hinweise hat sich bislang niemand bei dem bundeseigenen Unternehmen um die Beiseitigung gekümmert. Doch langsam wird es ernst: Die Gewächse stehen kurz vor der Blüte und der Blütenstaub gilt als extrem allergen. Er ist eine Gefahr für alle, die den schmalen Weg nutzen und allergisch auf die Pollen reagieren. 

Auch für die Natur drohen gravierende Folgen: Die Samen bleiben bis zu 40 Jahre keimfähig. Einmal in der Umwelt, kann es immer wieder zu neuen Beständen kommen. 

Die Beseitigung jetzt würde keine 2 Stunden dauern. Aber offensichtlich dauert die Suche nach der zuständigen Stelle bei der Autobahn GmbH noch immer an…

 

 

 

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