Kreisgruppe Mettmann
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Unsere Aktivitäten - was war und wie gehts weiter?

22. Februar 2021 | CO-Pipeline, OG Hilden

Der BUND-Landesverband NRW hatte Anfang 2020 empfohlen,  alle BUND-Präsenz-Veranstaltungen bis auf  Weiteres abzusagen. Dem sind wir natürlich auch hier in Hilden gefolgt. Leider konnte die Jahres-Versammlung im Jahre 2020 wegen der weiter anhaltenden Pandemie nicht mehr im gleichen Jahr nachgeholt werden. Deshalb planen wir im Jahr 2021 eine Versammlung für die beiden Berichtsjahre 2019 und 2020.  Derzeit sieht es nicht so aus, dass dies als Präsenz-Versammlung zeitnah stattfinden kann. Wir hoffen auf ihr Verständnis. Hier ein kurzer Tätigkeitsbericht für unsere BUND-Ortsgruppe Hilden für das Jahr 2020.

Zum Jahrestag -Planfeststellung CO-Pipeline wieder aktiv -coronagerecht - im Vordergrund Claudia Roth und Dieter Donner mit neuen Plakaten NO-CO

 

Der BUND-Landesverband NRW hatte Anfang 2020 empfohlen,  alle BUND-Präsenz-Veranstaltungen bis auf  Weiteres abzusagen. Dem sind wir natürlich auch hier in Hilden gefolgt. Leider konnte die Jahres-Versammlung im Jahre 2020 wegen der weiter anhaltenden Pandemie nicht mehr im gleichen Jahr nachgeholt werden.

Deshalb planen wir im Jahr 2021 eine Versammlung für die beiden Berichtsjahre 2019 und 2020.  Derzeit sieht es nicht so aus, dass dies als Präsenz-Versammlung zeitnah stattfinden kann. Wir hoffen auf ihr Verständnis.

Hier ein kurzer Tätigkeitsbericht für unsere BUND-Ortsgruppe Hilden für das Jahr 2020.

Die Aktivitäten unserer Ortsgruppe waren – wie wohl bei den meisten Vereinen – auch durch die Einschränkungen durch die Pandemie etwas ausgebremst. Dennoch konnten wir am 18.Januar 2020 noch einen Infostand in der Innenstadt zur Agrarwende und zum Artenschutz veranstalten. Das war auch der Auftakt zu der Verteilung von Samen für insektenfreundliche Blüten-Pflanzen an interessierte Hildener*innen, wozu wir für 300.- Euro Samen gekauft haben.

Am 17. Februar 2020 haben wir uns aktiv an der Anhörung zur 1.Änderung des Regionalplanes für den Regierungsbezirk Düssseldorf beteiligt und für den auch von der Stadt Hilden unterstützten Erhalt von Grün- und Freiflächen vor allem im Hildener Norden (Elb) und Karnap-West eingesetzt.

Unsere Jahreshauptversammmlung, Monatsreffen und Infostände sowie der Apfeltag mussten wegen der Pandemie leider ausfallen. Lediglich im Oktober konnten wir in kleinem Kreis eine Präsenzsitzung (unter strikter Beachtung der Corona-Vorgaben) abhalten.

Im August 2020 waren wir bei der Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster zur CO-Pipeline an mehreren Tagen gefordert. Da auch der BUND Klage gegen die CO-Pipeline eingereicht hat, war neben mehreren  BUNDler*innen auch der eingeschaltete Rechtsanwalt vor Ort. Dessen Dienste waren Ende 2020 mit 528.15 Euro anteilig von der Ortsgruppe Hilden zu vergüten. Im Jahr 2019 waren für  die Klageerhebung und  -begründung bereits 2.469.88 Euro von der Ortsgruppe Hilden bezahlt worden. Da das Verfahren in diesem Jahr oder später weitergeführt wird - nunmehr wieder zunächst beim Verwaltungsgericht Düsseldorf - werden weitere Kosten für uns anfallen. Vor und nach dem Gerichtsverfahren haben wir uns als Hildener- und Erkrather BUND-Aktive bei Mahnwachen beteiligt und damit unsere weitere Kampfbereitschaft gegen das menschenverachtende Giftgas-Projekt deutlich gemacht. 

Weitere Aktivitäten gab es zum geplanten, unnötigen natur- und umweltschädlichen Ausbau der A3 auf 8 plus 2 Spuren, zu Baumfällungen im Hildener Stadtgebiet (wie z.B. im Wäldchen an der Hofstraße). Zu den Bebauungsplanungen (wie der geplanten massiven Bebauung auch im Hildener Norden  (Bungert-Gelände, Gelände der  Theodor-Heuss-Schule) haben wir der Stadt Hilden mit unseren Stellungnahmen die negativen Folgen der weiteren Bauwut vor Augen geführt. Ob und wann wirksamer Klimaschutz auch in Hilden - mit einem neuen parteiunabhängigen Bürgermeister und weiteren  Fridays for Future - Aktionen Fahrt aufnehmen kann, ist noch nicht abzusehen. Aber der Einsatz für ökologische Vernunft bleibt  bei uns und wohl auch zunehmend bei vielen Hildener Bürgerinnen und Bürger weiter dringend nötig.

Eine weitere Belastung, wenn auch letztlich nicht finanziell, war ein Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Düsseldorf im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan Nr. 255 – Karnaper Sängerwiese, das zu unseren Gunsten entschieden wurde. Alle Klagepunkte des klagenden Investors gegen angebliche "Falschaussagen" in unserem Info_Flyer wurden vom Gericht abgewiesen, was sich auch in der Kostenentscheidung - auch bei den Kosten des von uns  zwingend zu beauftragenden Rechtsanwalt - für uns positiv auswirkte.


Ihr BUND Hilden  -Vorstand

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