Kreisgruppe Mettmann
Kreisgruppe Mettmann

Der BUND in Haan - aktiv in Zusammenarbeit mit weiteren Naturschutzverbänden

Die BUND-Mitglieder haben sich 1988 mit anderen Naturschutzverbänden zu der Arbeitsgemeinschaft Natur + Umwelt Haan zusammengetan und einen e.V. gegründet. In der Öffentlichkeit tritt die Gruppe als AGNU Haan e.V. auf, kurz AGNU. Jeden Monat gibt es am 3. Montag ein öffentliches Vorstandstreffen in Haan, zu dem Gäste gern eingeladen sind und an dem sich regelmäßig rund zehn Menschen beteiligen. Dank des großen Einsatzes unserer Mitglieder sind viele Aktionen möglich Kopfweidenschnitt Mahd der Orchideenwiesen im NSG Grube 7 und in der Grube 10 Waldranderneuerung an der Kalkstraße Pflege der Obstbaumwiesen am Klärwerk und in der Grube 7 Anlage und Pflege der vielen Amphibienteiche Betreuung von ca. 400 Nistkästen Neben den gepachteten 30 ha im Bereich Grube 10/Osterholz besitzt die AGNU ein eigenes Grundstück im Bereich Klärwerk Gruiten und den alten Trafoturm in der Ellscheid. Neuestes Projekt seit Anfang 2018 sind 7,4 ha Pachtfläche von der Stadt Haan, die wir von Intensivlandwirtschaft auf artenreiches Grünland umstellen. Mit dieser Fläche nehmen wir auch Teil an der Untersuchung zum Artensterben der Insekten des entomologischen Vereins Krefeld. Wir freuen uns auf ein Blütenmeer im Frühjahr und hoffen dann auf eine positive Entwicklung bei Insekten, Schmetterlingen, Wildbienen und Vögeln wie beispielsweise der Feldlerche. Mehr Informationen hierzu und vielen anderen Dingen aus Haan finden Sie auf dieser Webseite: www.agnu-haan.de Der BUND ist in Haan aktiv!!! Überzeugen Sie sich selbst!

Silvester - soll es so weitergehen?

Silvester

 

Nein, es ist noch lange nicht soweit. Aber man sollte jetzt schon handeln. Warum?

Böllern ja oder nein hat ja einige Menschen beschäftigt und ich habe den Eindruck, dass es weniger geworden ist.

Aber längst nicht genug weniger!

Bei meinem neujährlichen Spaziergang durch das obere Haaner Bachtal waren es dieses Jahr nur 2 Eimer voll Böller, Raketen & anderer Müll.

Der wesentliche Unterschied aber zum sonstigen Müll (Papiertaschentücher, Bonbonpapier, Kaffeebecher, etc.) ist aber die Gefährlichkeit der Stoffe.

 

Vielfach wurde ja auf das Thema Feinstaub beim Böllern hingewiesen. Das sollte man auch auf keinen Fall vernachlässigen - aber vernachlässigt wird in der Diskussion all das Material, was am Boden bleibt. Und das bleibt im Tal zum Beispiel ewig liegen und auf den Straßen dauert es auch einige Zeit bis die Stadtreinigung den Böllermüll wegschafft. Inzwischen hat der sich aber schon durch Regen und Wind gut verteilt, läuft in die Kanalisation und somit auch in die Bäche.

 

Leider gibt es allzu viele Zeitgenossen, die Böllern gut, Aufräumen aber schlecht finden.

 

Daher die Anregung, bevor irgendwann ein generelles Böllerverbot einmal kommen wird:

Wer im öffentlichen Raum böllern möchte, muss sich vorher bei der Stadt einen Erlaubnisschein gegen Gebühr holen. Hierin wird vermerkt, wo er böllern möchte und so kann man am Folgetag kontrollieren, ob dort auch die Fläche wieder gereinigt wurde.

Dementsprechend muss es hohe Strafen geben, wer im öffentlichen Raum ohne Erlaubnis böllert.

 

Wäre schön, wenn die Politik das aufgreift und die Verwaltung das umsetzt.

 

Ansonsten bedanke ich mich schon jetzt, bei den Geschäften und Discountern, die in 2020 KEINE Böller verkaufen werden! Vernunft geht vor Gewinn!

 

Das gedankenlose Böllern und Verschmutzen der Umwelt muss auch an Sylvester ein Ende finden!

 

Sven M.Kübler

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