Klima- und Friedensdemo am 25. März in Düsseldorf

26. März 2022 | OG Hilden, OG Erkrath, OG Heiligenhaus, OG Mettmann, OG Haan, OG Langenfeld, OG Monheim, OG Velbert, OG Ratingen, OG Wülfrath, BUND

Bei unsere Ankunft vor dem Landtag nach gemeinsamer ÖPNV-Anfahrt hatten wir keine Mühe einen Platz ganz vorne zu finden. Bald schon aber füllte sich der Platz und die Aufrufe der Redner*innen waren bewegend und machten deutlich: Jetzt ist Handeln notwendig!

Hildener*innen waren auf der Demo am Düsseldorfer  Landtag - mit ÖPNV angereist auf Einladung des BUND Ortsgruppe Hilden Hildener*innen waren auf der Demo am Düsseldorfer Landtag - mit ÖPNV angereist auf Einladung des BUND Ortsgruppe Hilden Bilder von Jörg Obergefell

Schon bald nachdem wir mit unserer BUND-Delegation aus Hilden einen Platz in den vorderen Reihen gefunden hatten, füllte sich die Wiese vor dem Landtag mit letzlich mehr ca.  2.500 Menschen. Ein schönes buntes Bild und auch die Aufrufe der Redner*innen fanden starken Widerhall unter den Teinehmer*innen. In den beindruckenden Redebeiträgen kamen natürlich der Krieg in der Ukraine und die Verquickung mit dem unseligen Handel von fossilen Energien wie Gas, Öl und Kohle zur Sprache. Die Forderungen nach dem Embargo wurden laut und deutlich und mit Beifall unterstützt. Ein Sprecher  für den afrikanischen Kontinent hielt unserer gesamten westlichen Welt unseren weiter anhaltenden Wirtschafts- und Recourcenimperialismus vor Augen. Dieser wird von den Menschen in den dortigen Ländern als Fortsetzung des früheren Kolonialismus gesehen. Das muss beendet werden und er schlug eine Brücke zu der derzeitigen Situation in der Ukraine. Wie die Menschen in der Ukraine wollen auch in Afrika und weiteren Ländern die Menschen ihr Land, ihre Heimat zurück, um dort mit natürlichen Recourcen selbstbestimmt und sorgsam umzugehen und sich nicht weiter ausbeuten lassen. Und schon gar nicht wollen sich die Menschen aus diesen Ländern, wenn sie wegen Repressalien und Bürgerkriegen hierzulande als "Wirtschaftsflüchtlinge" tituliert und drangsaliert und sogar ausgeschlossen werden.     
Aber es gab auch Beiträge zu den auch hierzulande drängenden Probleme und Ungerechtigkeiten. Die Forderung, den Ort Lützerath nicht dem weiteren estrem klimaschädlichen Braunkohleabbau ohne Sinn und Verstand zu opfern, fand auch den ungeteilten Beifall der Menschen. "1,5 Grad heißt:Lützrrath bleibt!"

Und auch unsere derzeitiges "Wirtschaftssystem" mit dem Wachstum um jeden Preis wurde von einer jungen Rednerin ernsthaft und mit guten Argumenten hinterfragt und so hat sie zu einem neuen "Gesellschaftsvertrag zwischen jung und alt" sowie zwischen "Besitzenden" den  "Reichen" und "Habenichsten" meist auch "Armen" aufgefordert. Dazu riefen auf der Demo dann auch Kids mit kräftigen Kinderstimmen eine stattliche Gruppe unüberhörbar auf:" Wir protestieren auf allen vieren. Wir sind hier wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!"

Wie schon gesagt, ein buntes Bild und vielfältiger Klang und das Versprechen, dass noch viele Freitage Klima- und Fridentag sein werden und das auch wohl müssen. 

 

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